![]() | Joachim Lehrmann Herausragende Standorte der Buch- und Papiergeschichte in Niedersachsen Die Frühgeschichte des Buchhandels und Verlagswesens in der alten Universitätsstadt Helmstedt sowie die Geschichte der einst bedeutenden Papiermühlen zu Räbke am Elm und Salzdahlum. | |||||||
![]() | In modernem Zeitgeist gegründet, entwickelte sich die protestantische Julius-Universität sehr rasch zur drittgrößten Hochschule im Reich. Entsprechend namhafte Professoren (die mit thematisiert wurden) publizierten hier auf der vom Braunschweiger Herzog eingerichteten Universitätsdruckerei ihre überaus zahlreichen Werke. Hinzu kamen Veröffentlichungen aus einem weiten Einzugsbereich. Ausgestaltet wurden diese Folianten von dem namhaften Typographen Jacob Lucius, einem Meister des Holzschnitts, der bereits mit Lucas Cranach d. J. in Wittenberg zusammengearbeitet hatte und zudem das Klischeewesen revolutionierte! Buchhandel und -verlag wurden von der Helmstedter Patrizierfamilie Brandes überregional betrieben - von "Niedersachsens" bedeutendster Verlegerfamilie des ausgehenden 16. Jahrhunderts! Die Folge des damit verbundenen außerordentlichen Papierbedarfs war, dass bald drei Papiermühlen "der Welfenuniversität zu Ehren" konzessioniert wurden, deren Zahl noch wuchs - darunter deren zwei von größerer Bedeutung bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts. Thematisiert wird deren wechselhafte und faszinierende Geschichte, die - wie schon die Helmstedter "Buchgeschichte" - mit landesweiten Premieren aufwartet. Ebenso die Arbeit namhafter braunschweigischer Pioniere bei der Verbesserung der heimischen Papierfabrikation sowie ihre Bemühungen bei der Suche nach einem geeigneten Lumpensurrogat. Besonders erwähnenswert ist dabei der auf erstaunlich vielen Gebieten geniale braunschweig-wolfenbüttelsche Oberjägermeister Justus-Georg v. Langen und seine zudem gleich in großem Maßstab projizierte "Erfindung einer neuen Art von Holtz Materie" - mehr als zehn Jahre vor den weltberühmten Versuchen des Regensburger Geistlichen Schäffer und hundert Jahre vor der bahnbrechenden Erfindung des Holzschliffs ... | |||||||
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![]() | Über das Buch: Herausragende Standorte ... beschreibt u.a. erstmalig die für Niedersachsen einzigartige Geschichte der Papierfabrikation des in der Papiergeschichtsschreibung bisher völlig unbekannt gebliebenen einstigen Papiermacherdorfes Räbke am Elm, wo jahrhundertelang gleich bis zu vier teils bedeutende Papiermühlen arbeiteten. Deren faszinierende Geschichte, die mit zahlreichen landesweiten Premieren aufwartet, steht in engem Zusammenhang mit der wichtigsten Phase der damals selbst reichsgeschichtlich gewichtigen Alma Julia - Niedersachsens ältester Universität in Helmstedt und der dortigen für Niedersachsen ebenfalls einzigartigen und mitbehandelten Buchgeschichte.BBB Die Arbeit wurde u.a. mit Landes- und anderen öffentlichen Mitteln gefördert und erfreut sich bester Kritiken. XXX Das hier vorgestellte Buch ..., eine umfassende Monografie ..., zeugt nicht nur von einer gewaltigen historiografischen Anstrengung, sondern zugleich lädt es jeden an der Papiergeschichte Interessierten zum amüsanten Schmökern ein - zumal zu seinem echten Dumpingpreis hat es viele Leser verdient (Allgemeine Papier-Rundschau Heft 50/51 vom 20. Dezember 2000, S. 1214). Näheres zu "Niedersachsens Papiermacherdorf" Räbke siehe unter www.raebke.de/geschichte.htm | |||||||
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Lehrmann-Verlag Inh.: Mareile Lehrmann Sandweg 2 31275 Lehrte Tel.: 05175 / 5102 Fax: 032-1212-680-86 e-mail: lehrmann-verlag@kulturserver.de | 1994, 385 S. (DIN A 4), geb., opulent bebildert - mit ca. 380 Abb., darunter zahllose Holzschnitte und ca. 120 Räbker Wasserzeichen in Originalgröße. ISBN 978-3-9803642-0-1 Stark reduziert: Jetzt nur noch 14,90 € (inkl. 7% Mwst. zuzüglich Versandkosten, s. AGB) Das Buch wurde u.a. mit Landesmitteln gefördert und erfreut sich guter Kritiken. Niedersachsens Papiergeschichte wird in wichtigen Passagen neu geschrieben. Papiergeschichte | |||||||